Freie Evangelische Gemeinde Seuzach

Eine familienfreundliche Kirche im Dorf, wo man gerne hingeht

Geschichte

historybildIn der Gemeindechronik Seuzach von 1915 findet sich die erste Erwähnung einer evangelischen Stubenversammlung bei Familie Lerch im Forrenberg. 1929 übernimmt Johann Heiniger deren Bauernhof. Die Stubenversammlungen werden weiter gefördert. Sein Sohn pflegt ab 1933 die Kontakte zur FEG Winterthur, deren Prediger nun auch im Forrenberg predigen.


Ab 1942 werden Evangelisationswochen durchgeführt, zuerst im Sekundarschulhaus, dann

im Lindensaal. Auf Vorschlag von Pfarrer Theodor Witzig und Kirchenpflege Präsident Erhard Keller, welche oft an den Vorträgen teilnehmen, werden in der Folge diese Evangelisationsvorträge in der evangelischen Kirche durchgeführt. Der Bekanntheitsgrad der Forrenberger Stubenversammlung wächst dadurch enorm. Die Platznot veranlasst Walter Heiniger, auf seinem Hof einen Saal für Versammlungen herzurichten, der im Herbst 1950 eingeweiht wird.

Durch einen ungeschickten Auftritt des Evangelisten Samuel Furrer 1949, der die streng gesetzlich geprägten Kirchgänger der Landeskirche provoziert, muss Pfarrer Witzig die Zusammenarbeit mit dem Forrenberg beenden und der Kirchenpflegepräsident wird abgewählt.

Ab 1947 erlebt der Forrenberg durch die lebendige Botschaft von Prediger Pierre Vautier einen erwecklichen Aufbruch. Die Ablehnung, welche Vautier in der FEG Winterthur erfährt führt den Forrenberg dazu, sich von Winterthur zu trennen und eine selbständige Gemeinde zu werden.

Zunehmende Raumnot führt zu einer Baueingabe für eine Kapelle an der Breitestrasse, welche abgelehnt wird. In der Not wird ein Einkaufspavillion erworben, den man im Forrenberg aufstellen will. Da ausserhalb der Bauzone, wird dieser nur als Geräte-Einstellhalle bewilligt. Während 10 Jahren wird diese Einstellhalle für gottesdienstliche Versammlungen zweckentfremdet. Dank dem Entgegenkommen des Gemeinderats wird schlussendlich diese Einstellhalle rechtlich zum Versammlungslokal.
Gegen Ende der 80-iger Jahre setzt in der Gemeinde ein Mitgliederschwund ein, ausgelöst durch Uneinigkeit und zwischenmenschliche Konflikte. 1992 tritt die Gemeinde dem Bund der Freien Evangelischen Gemeinden in der Schweiz bei. 1993 wird mit Jürg Aegerter der ersten Pfarrer angestellt.

Von 1995 bis 2007 dient Pfarrer Stefan Hess, welcher der Gemeinde wieder Stabilität zu geben vermag. Trotzdem nehmen die Mitgliederzahlen weiter kontinuierlich ab. 2007 beschliesst die Gemeinde nach einigem Zögern den heute fertige unterirdische Ausbau des Pavillons, der 1996 bereits renoviert und mit einem geräumigen Windfang ergänzt worden ist. Nach Stefan Hess übernimmt bis Sommer 2008 für ein Jahr Kandid Hofstetter den pastoralen Dienst. Auf ihn folgt Hans Schnyder, der während 6 Jahren im Dienst der FEG Winterthur stand.